
Monitoring
Monitoring Sprachförderung
Das IfBQ begleitet die Sprachförderung nach § 28a HmbSG mit einem Monitoring. Unser Ziel: Informationen zu generieren, die der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) dazu dienen, die Sprachförderung weiterzuentwickeln. Ihre Daten helfen, die Angebote der Sprachförderung in Zukunft zu optimieren. Darüber hinaus stellen wir verschiedene Diagnoseinstrumente bereit und beraten Schulen fachlich bei deren Einsatz.
Wer gibt die Daten ein?
Verwaltungskräfte in den Schulbüros
Welche Daten werden erhoben?
Erhoben werden Daten zur Anzahl der Schüler*innen mit Sprachförderbedarf und zum Ausmaß der Fördererfolge.
Wie werden die Daten erhoben?
Die Daten zu den Sprachförderbedarfen werden jährlich in DiViS erhoben. DiViS steht für Digitale Verwaltung in Schulen und ist ein IT-Verfahren für schulinterne Organisations- und Verwaltungsabläufe. Das gesamte Vorgehen ist mit dem behördlichen Datenschutzbeauftragten abgestimmt. Alle Auswertungen erfolgen anonymisiert.
Wer wertet die Daten aus?
Das IfBQ wertet zentrale Kennzahlen zur Sprachförderung aus. Dafür werden Sprachförderdaten aus DiViS mit Daten der Schuljahresstatistik sowie KERMIT-Daten von der Vertrauensstelle nach § 98a HmbSG verknüpft.
So können wir Aussagen über Anzahl und Anteil der Schüler*innen treffen, die Sprach- oder Lernförderung erhalten, über ihre Kompetenzentwicklungen in Abhängigkeit verschiedener Merkmale sowie über ihre Förderverläufe.
Was geschieht mit den Daten?
Die Ergebnisse werden der Behördenleitung jährlich als Steuerungs- und Handlungswissen bereitgestellt. Alle drei Jahre wird ein öffentlich zugänglicher Bericht auf der Website des IfBQ sowie im IfBQ-Portal bereitgestellt. Die Schulen und Schulaufsichtsbeamt*innen erhalten jährlich schulgenaue Rückmeldungen in Form des Sprachförderkennzahlenblatts. Das Sprachförderkennzahlenblatt enthält Daten zu den Schüler*innen an den einzelnen Schulen mit Sprachförderung, in Basis- und internationalen Vorbereitungsklassen sowie Daten aus dem Lernfördermonitoring. Die Ergebnisse werden im Vergleich zu den Vorjahren sowie zu Schulen in ähnlicher sozialer Lage dargestellt.