
Monitorings
Abschlussprüfungen
Monitorings zur Qualitätssicherung von Abschlussprüfungen (MAP)
Seit dem Schuljahr 2004/05 gibt die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (bis Ende 2024 Behörde für Schule und Berufsbildung) die Aufgaben der schriftlichen Abschlussprüfungen für alle Hamburger Schulen vor. Die Aufgaben orientieren sich an den Hamburger Bildungsplänen und überregionalen Standards, die von der Kultusministerkonferenz festgelegt werden. Zentrale Abschlussprüfungen gibt es beim ersten allgemeinen Schulabschluss (ESA), beim mittleren Schulabschluss (MSA) und beim Abitur. Die Noten dieser Abschlussprüfungen fließen seit 2005 in ein Monitoring ein und dienen der Verbesserung der Prüfungsvorbereitung und Aufgabenentwicklung.
Welche Prüfungen gehören zum Monitoring?
- Erster allgemeiner Schulabschluss (ESA)
- Mittlerer Schulabschluss (MSA)
- Abitur
Wer übermittelt die Daten?
Sofern schulintern nicht anders geregelt, übermittelt die Daten die jeweilige Abteilungs- sowie Oberstufenleitung der Schulen.
Welche Daten sind für das Monitoring relevant?
Alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, an denen Abschlussprüfungen stattfinden, übermitteln für die Monitorings jährlich alle Noten der schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie die Schulnoten in den jeweiligen Fächern an das IfBQ.
Auswertung und Ergebnisse
Das IfBQ wertet die Prüfungsergebnisse aus. Bei der Auswertung werden die Prüfungsergebnisse nach Fach und gegebenenfalls nach Anforderungsniveau für verschiedene Schülergruppen dargestellt. Zudem vergleichen wir die Werte mit den Ergebnissen der Vorjahre. Wir untersuchen, ob es Zusammenhänge zwischen schulbezogenen Faktoren (zum Beispiel Schulform oder Sozialindex) und Prüfungsergebnissen gibt. Die Schulen erhalten jährlich eine Rückmeldung über die Ergebnisse ihrer Schüler*innen im Vergleich zu den Vorjahren sowie zu Schulen in ähnlicher sozialer Lage.